Philipp Burger von "Frei.Wild": Klartext vor offenem Mikro!
"Freier Fall" #3: Foto-Replay
Philipp Burger von "Frei.Wild": Klartext vor offenem Mikro!
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Die Ausgabe von "Freier Fall" vom Freitag, 25. April, ist eine kleine Premiere, denn das Gespräch mit Philipp Burger von "Frei.Wild" sollte zwar in klassischer Interviewform abgewickelt werden, aber – und daran liegt uns sehr viel – es sollten auch die Hörer zu Worte kommen, auch und gerade wenn es um ein strittiges Thema geht. "Frei.Wild" hat immer noch mit dem Ruf zu kämpfen, eine rechtsradikale Band zu sein. Es geht ihnen dabei ein wenig wie ihren großen Vorbildern, den "Böhsen Onkelz", die den einmal verpassten Stempel nicht mehr los wurden.
Inhaltsverzeichnis für "Freier Fall" #3 [Freitag, 25. April]
CD der Woche [25.04]
Udo Lindenberg "Stark wie Zwei" [03/2008] Ob sein neues Album den ganzen Hype verdient, der grad abgeht? Hmm ... eher nicht. Für meinen Geschmack ist "Stark wie Zwei" etwas zu ruhig geraten, was aber gerade nachts wiederum sehr gut funktioniert. Das Album hat durchaus seine starken Momente, denn die Texte haben Witz ("Der Greis ist heiß"), Lindenberg erzählt Geschichten, die man, so verrückt sie auch sind, gerne glaubt ("Chubby Checker") und wer Balladen mit leichter Schräglage mag, liegt bei dieser, seit Jahren im Hotel lebenden Hamburger Legende seit langem schon genau richtig. Und unabhängig von all dem: Gibt es eine coolere (deutsche) Stimme? (rhd) Auf unserer Playlist: - Ich zieh meinen Hut
- Der Greis ist heiß
- Chubby Checker
- Was hat die Zeit mit uns gemacht
- Woddy Woddy Wodka
Philipp Burger: "Frei.Wild" und die neue CD
Ihre neue CD "Gegen alles, gegen nichts" haben die Eisacktaler "Frei.Wild" in der Wolfsee-Halle in Fischbachau (Bayern) am 29. März diesen Jahres live vorgestellt. Die Halle fasst ca. 1400 Leute, war ausverkauft und die Fans kamen mit Bussen u.a. von Berlin und aus Südtirol. Das Konzert war in mehrfacher Hinsicht beeindruckend: Obwohl die CD erst seit wenigen Wochen auf dem Markt war, wusste das Publikum die Songs durchgehend mitzusingen, und geschätzte 130 Südtiroler ließen es sich nicht nehmen, der Band für dieses Konzert nach Fischbachau zu folgen.
- Intro + Sie hat dir nen Arschtritt gegeben
- Immer höher hinaus
- Mein Leben, meine Geschichte, meine Lehre
- Mal Heimweh, mal Fernweh
- Ohne dich kann ich nicht sein
- Junge mach weiter
- Halt deine Schnauze
- Böse und gemein
- Land der Vollidioten (aus "Mitten ins Herz", 2006)
- Südtirol (aus "Wo die Sonne wieder lacht", 2004)
S.P.U.: Hip Hop aus Brixen
S.P.U. haben erst vor kurzem ihr zweites Album veröffentlich: "Cooking" nennt es sich, besticht durch eine sehr originelle Verpackung, ist klanglich angenehm verspielt und widerspiegelt inhaltlich ("Babylon") und sprachlich die hiesige Realität, was ganz im Sinne der Musik ist, die sie machen. Es ist überraschend, wie normal und also überzeugend es klingt, wenn "S.P.U." im Dialekt (!) texten. Das Album hat keine wirklich schwachen Songs, und wir spielen – bis auf Einspruch seitens der Band – jene Songs, die nach unserer Meinung die besten davon sind:
- Cooking
- Pensiero
- Babylon
- Didscheiunddu
- Weltreise
- Lanazione
- Land unter
