Posts mit dem Label #237 [25. April 2013] werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
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Foto-Replay RFF#237

Wie es die Tradition will (eine Tradition, die wir nach wie vor einhalten einhalten wollen, sofern es die Umstände zulassen), hier das Foto-Replay zum letzten Freien Fall. Gast im Auditorium war Roland Novak, der mit Dobro und akustische rGitarre und einer Hand voll Old timey-Songs gekommen ist und ein inhlaltlich informationsgeladenes Interview abgelegt hat. Hier vier Fotos von der Session.

Intro_237 >>> Donnerstag, 25. April 2013, 19.40 h

Heute werden wir die Diskussion ausstrahlen, die wir anfangs diesen Monats in Sterzing aufgezeichnet haben. Es geht darin unter anderem um die Frage, wie weit man (als Musiker und Band) nach rechts gehen kann, ohne als extrem und also als gefährlich zu gelten. Es werden beide Seiten zu hören sein und weitere Details gibt es im nachfolgenden Post nachzulesen.
Hinweisen wollen wir an dieser Stelle aber auch auf den morgen erscheinenden „Headliner” (Neue Südtiroler Tageszeitung). Für den Preis von € 1,20 bekommt ihr einen nahezu vollständigen Überblick über die anstehenden Festivals hierzulande. Und seid vorgewarnt: Es werden viele sein! Zur Beruhigung aber sei gesagt, dass für nahezu jeden Geschmack etwas dabei sein wird.
Und nun wünschen wir euch einen angenehmen Feiertag, und vielleicht verschwendet ihr auch einen Gedanken an einen so wichtigen Begriff wie „Freiheit”. Erst letzte Woche haben wir diesbezüglich einen Beitrag geliefert. Und das machen wir auch heute wieder.

Deutschrock = Rechtsrock?

Am Mittwoch, 3. April 2013, 19.30 Uhr, fand im Stadttheater von Sterzing ein Diskussionsabend statt, der folgender Frage nachgeht/nachging: „Was steckt hinter patriotischer Musik- und Jugendkultur?” Auslöser für diese Podiumsdiskussion, die wir für Radio Freier Fall mitschneiden/mitgeschnitten haben, gibt es einige: So etwa die Veröffentlichung des Films Blut muss fliessen – Undercover unter Nazis von Peter Ohlendorf und Thomas Kuban oder die Diskussion um die Band Frei.Wild, die in den großen deutschen Medien geführt wurde und geführt wird.
Die Podiumsdiskussion, die nach der Projektion des 87 Minuten langen Doku stattfinden und von der RAI-Journalistin Gudrun Esser moderiert wird, versucht, die Sache unter die Lupe zu nehmen.
Und weil wir da waren und auch einige Fotos gemacht haben, hier ein kurzer Blick in den Saal:



Auf dem Podium (v.l.n.r.): Lukas Schwiebacher (Forum Prävention), Hans Heiss (Historiker), Heinrich Schwazer (Journalist „Neue Südtiroler Tageszeitung”), Michael „Töggi” Torggler (Jugendarbeiter und Musiker), Peter Ohlendorf (Filmemacher) und Gudrun Esser (Moderation, RAI Sender Bozen. (Foto 1 und 3). Thomas Kuban (Foto 2) war via Skype zugeschaltet und das Publikum (Foto 4) war sehr gemischt und vor allem zahlreich zugegen.
Kleines Detail am Rande: Wenn ihr genau hinschaut, dann könnt ihr auch das klare und augenzwinkernde Statement von Gurdun Esser sehen: Sie trug Springerstiefel mit rosa Schuhlitzen!
Donnerstag, 25. April 2013, 19.45 bis (voraussichtlich) 21 Uhr

Roots: Roland Novak live im Auditorium

Sich intensiv mit Musik zu beschäftigen kann eine spannende Angelegenheit sein, ich muss gestehen, ich mach das sehr sehr gerne und mit großem Interesse. Auf das dafür  notwendige Interesse seitens unserer ZuhörerInnenschaft hoffen wir dieses Mal ganz besonders, denn der Bozner Gitarrist Roland Novak kommt mit einem gut recherchierten Programm zu uns. Er schreibt: „In meinem Akustik-Solo-Projekt beschäftige ich mich mit einem Musikgenre, das seine Wurzeln zum Teil im europäischen Folk aus dem 17./18. Jahrhundert hat. Es handelt sich vor allem um Songs aus den schottischen, irischen und englisch/französischen Folkmusiktraditionen, die zwischen 1780 und 1850 in den Südosten Amerikas, in den Appalachen angekommen sind und seitdem dort als 'Traditional Old Timey Sound of the South' gepflegt werden. Aus diesem Repertoire hat um 1940 herum dann Bill Monroe den Bluegrass eigenhändig aus der Taufe gehoben. Es geht dabei um Sologitarrenstücke in der Tradition von Clarence White und Tony Rice, um gesungene Stücke aus dem Bereich des Country Blues (hat nix mit dem Genre Country zu tun, sondern ist der Gegenbegriff zum City Blues), und der Old Time-Tradition. Das Projekt kann auch in der New Acoustic Music angesiedelt werden, einige Stücke werden anhand von elektroakustischen Bearbeitungen ihrer Nacktheit beraubt.”
Donnerstag, 25. April 2013, 21 Uhr