Soundtrack ist eine eigene Kunstform in der Musik, auch ohne, dass man einen Film dazu schaut, oder dass es gar einen Film dazu gibt. Der Bozner Komponist
Mirko Giocondo führt das seit einigen wenigen Jahren vor. Er hat bereits einige Releases veröffentlicht, mit Musik für Theater, aber auch mit Soundtracks, zu denen es keinen Film gibt, bzw. zu denen es nur den Film in seiner Vorstellung gibt, wenn man so möchte. Giocondo orientiert sich in seiner Musik an Komponisten wie Hans Zimmer, ist also sehr episch, kompakt und fügt neben ethnischen Elementen auch spürbar die Werkzeuge ein, die die digitale Welt bietet.
Am 13. Oktober 2026 ist mit „Per silenzio e vento“ sein Soundtrack-Album zum gleichnamigen Film des Regisseurs Marco Zuin erschienen. Das Album zeigt, wie gut sich Mirko Giocondo den Erfordernissen des Films und des Regisseurs anpassen kann, ohne seine eigene musikalische Sprache zu verlieren.
Donnerstag, 22. Oktober 2026, 21 Uhr