

Die erste Sendung am 11. April ist +/- gut gelaufen, und die Verbesserungsvorschläge, die wir erhalten (haben) sind willkommen und werden nach Möglichkeit umgesetzt. Im Folgenden nun das Inhaltsverzeichnis und (später) die einzelnen Programmpunkte für die nächste Ausgabe von "Freier Fall".
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Es scheint eine gute Zeit zu sein: Die Sommer-Openairs kündigen sich schön langsam wieder an und werden wohl, wie in den letzten Jahren auch, vor allem von hiesigen Bands bespielt werden. Und Bands gibt es genug! Bands, die Songs schreiben, trotz MP3 CDs produzieren und ihr Glück versuchen, hier und anderswo. So trifft es sich gut, dass der Sender Bozen seine Tür für die Jugendkultur ein klein wenig weiter öffnet, während andere Medien diese Türe etwas weiter zuziehen.
Hinter "Freier Fall" steht zwar ein klares Konzept und langjährige einschlägige Erfahrung, aber dennoch wird es im Laufe der nächsten Monate gezwungenermaßen ein klein wenig "fine-tuning" geben. Im Gegensatz zu "Soundcheck" soll für "Freier Fall" der direkte Kontakt nach "draußen" ein wichtiger Bestandteil sein. So könnt ihr euch schon einmal die kostenlose grüne Nummer [8000 144 77] ins Handy speichern, um sie bereit zu haben, wenn ihr eure Meinung zu einer Diskussion beisteuern oder einem Musiker/einer Musikerin eine Frage stellen wollt. Die jeweiligen Ausgaben von "Freier Fall" können ab sofort über das Forum www.stmb.net diskutiert und kommentiert werden. Zudem ist ein junges Team im Aufbau, das im Idealfall Beiträge aus ganz Südtirol (und vielleicht darüber hinaus) liefern wird und die Welt der wirklich jungen Südtiroler und Südtirolerinnen einfängt!
Ob das gut geht? Bestimmt! Die Zeichen stehen nämlich sehr gut: Die ersten Bands und Musiker, ob sie nun "Graveworm", "Frei.Wild", "4twenty" oder "Chris and the other Girls" heißen, haben anhaltenden oder wiederholten Erfolg im Ausland, und die Abwechslung und die Qualität in der Musik gab es in diesem Ausmaß meines Wissens noch nicht.
Reinhold Giovanett
Inhaltsverzeichnis für "Freier Fall" #1 [Freitag, 11. April 08]
CD der Woche [11.04]

Amy Winehouse "Back To Black" [Deluxe Edition, 11/2007]
Amy Winehouse, noch nicht einmal Mitte 20, war in den letzten Monaten der Liebling der Medien, weniger wegen ihrer Musik, als mehr wegen ihres - sagen wir - ungewohnten Verhaltens. Dass ihr im letzten Jahres erschienene Album "Back To Black" einige außergewöhnlichen Songs enthält, wird bei dieser Staubwolke leicht vergessen. Mein absoluter Favorit ist "Rehab", Text inklusive! (rhd)
Auf unserer Playlist:
- Rehab
- You Know I’m No Good
- Back To Black
- Tears Dry On Their Own
- You’re Wondering Why (The Specials)
- Some Unholy War (New Version)
Katia Tenti über das Festival "Upload"

Mitte Mai wird in Bozen, Meran und Brixen das mehrtägige Festival "Upload" über die Bühne gehen. Es richtet sich an junge Bands, DJs und Komponisten, die sich an der Vertonung von Stummfilmen versuchen wollen. Wir haben mit Katia Tenti, Direktorin des Amt für Jugendarbeit der italienischen Kultur, ein kurzes Telefoninterview geführt, in dem sie über die Details des Festivals informiert.
AirbagPromo.com + SouthTyrolean Music Board

Hinter airbagpromo.com steckt eine Gruppe junger Leute, die ihre Begeisterung für die Musik nicht für sich behalten, sondern versuchen, konkret der hiesigen Szene unter die Arme zu greifen. Dies geschieht auf mehrfache Art und Weise:
Dire Straits: Das Debüt-Album
Solid Ground – „For the Earth“: Engagement für Klimaschutz
"Solid Ground" sind eine Folk-Band aus Bayern, die mit ihrer CD-Single "For The Earth - Für die Erde" einen konkreten Beitrag zum Klimaschutz leisten wollen. "For The Earth" ist aber keine reine Benefiz-Aktion. Die Band, die bereits in Südtirol gastierte, gibt Schulklassen und jungen Chören die Möglichkeit, den Song, den es in einer deutschen und in einer englischen Fassung gibt, gemeinsam aufzuführen!
Die Homepage der Band: www.solid-ground.de
Die Seite der „Klima-Allianz": www.klima-allianz.de
Extreme Musiker: "Fleischwald" & "Lerget"
Keinerlei Konzessionen an die Hörgewohnheiten der Allgemeinheit und prinzipielle Kompromisslosigkeit zeichnen den wahren Untergrund aus. Andreas Eder (Algund) und Lukas Flarer (Meran) zählen zu diesem wahren Untergrund. Während Eder mit seinem Grindcore-Projekt "Fleischwald" die Härte und Schnelligkeit in kurzen brutalen Songs auf die Spitze treibt, versucht Flarer mit seinem Projekt "Lerget" die eisige Kälte des Black-Metals einzufangen.
Fleischwald: www.myspace.com/fleischwaldgrindcore

